Klasse 3c – Projekt „Hospiz macht Schule“ 14.-18. März 2016

„Hospiz macht Schule“ stand in der vergangenen Woche auf dem Stundenplan der Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c der Viktoriaschule.

Hospizbewegung
                                                                                                                              (Foto: Angelika Hoof)
Von Angelika Hoof

Fünf Tage lang beschäftigten sie sich dank professioneller Unterstützung durch fünf ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizbewegung St. Josef (Brigitte Bron, Brigitte Diekmann, Doris Plat, Karin Stellingsma-Bakka sowie Marita Wilken) mit Themen wie „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Traurig sein“ und „Trost und trösten“.

Neben Gesprächen im Stuhlkreis, Biografie-Collagen, Rollenspielen und Pantomime brachten die Jugendlichen auch zeichnerisch ihre Gefühle und Vorstellungen vom Jenseits zum Ausdruck. Am Donnerstag erfuhren sie sinnbildlich beim Anpflanzen von Bohnen, dass dort, wo etwas vergeht, auch etwas Neues entstehen kann, das einem Halt gibt.

„Wir sind zwar keine Therapeuten, können aber durch unsere Arbeit bei den Kindern Dinge lösen, die sie vielleicht belasten oder beschäftigen“, erklärte Marita Wilken, die das Pilotprojekt (speziell für 3. und 4. Klassen) federführend betreut.

Das Projekt wird vom NRW-Familienministerium gefördert und kann von der Hospizbewegung St. Josef zwei Mal jährlich angeboten werden. „Grundschulen, die ebenfalls Interesse haben, können sich bei uns melden“, so Wilken.

(Quelle: WN)